Hatha Vinyasa Parampara

Hatha Vinyasa Parampara© Yoga ist eine Methode, basierend auf den klassischen Yogaschriften und den Unterweisungen ihrer Lehrer, die von Sybille Schlegel und Andreas Ruhula 2012 entwickelt wurde.

Hatha Vinyasa Parampara Yoga Sybille Schlegel Andreas Ruhula Flyer 2018

„So, wie Musik ohne den richtigen Rhythmus und die richtigen Töne keine Freude bereitet, wird einem die Asana-Praxis ohne Vinyasa Krama nicht zur Gesundheit verhelfen. Wenn dem so ist, gibt es nichts weiter zu erwähnen im Bezug auf ein langes Leben und innere Stärke“ – Sri Tirumalai Krishnamacharya

Hatha Vinyasa Parampara Yoga basiert auf den drei Säulen: Parampara – Stammbaum, Tradition, Lineage Abhyasa – Praxis Bhakti – Hingabe, die Liebe zum Tun

„Lineage – Practice – Love“

Mark Whitwell, Lehrer und Freund!

Sybille und Andreas im SPIRIT LIFE Magazin (Tschechische Republik) zum Thema
Yoga und bewusster Lifestyle:

Hier der ganze Text in deutsch:

Ein Jahrtausende alter Trend wird Zeitgeist
von Andreas Ruhula und Sybille Schlegel

Es kommt eine Zeit im Leben, die nach Veränderung ruft. Alte Jobs befriedigen nicht mehr, Kreativität möchte sich manifestieren. Shakti plays. Unsere Schaffenskraft paarte sich mit Mut und engagierte sich für das Gründen einer eigenen Yogaschule. Wir beide unterrichteten zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Jahre, haben als Studioleiter für ein anderes Unternehmen gearbeitet und das Wachstum von Yoga in der Region beobachtet und mit geprägt.

Als wir uns für die Location unserer Yogaschule mitten in einem wunderschönen Mainzer Stadtviertel entschieden haben, fanden wir in den Kellerfenstern der benachbarten Sektkellerei Shiva-Shakti-Zeichen. „Wir sind am richtigen Ort,“ dachten wir. Yoga ist schon hier.

Nach der Eröffnung bemerkten wir, dass wir – unwissentlich – im neuen In-Viertel von Mainz eingezogen waren: Rund um uns herum lagen Cafés mit ausgeprägt ahimsischen Angebot. Soja- oder Hafermilch? Ja klar. Veganer Kuchen? Von „Wir haben drei Sorten“ bis „alle unsere Kuchen sind vegan. Und die Sandwiches auch“. Wir pflegen Kontakt mit diesen Orten des guten Genuss’. Cross-Marketing auf der einen Seite, gegenseitiges Schätzen auf der anderen. Wir lieben unser Viertel. Wo bewusster Lifestyle ein Zuhause hat.

Aus Nachbarschaft wird Community
Unsere Schule ist anderes als die meisten Mainzer Yogaschulen – vielleicht sogar als die meisten Schulen im Rhein-Main-Gebiet. Statt eines Potpourris sämtlicher moderner Yogastile bieten wir einzig unsere Methode, basierend auf den Lehren der Tradition Sri Krishnamacharyas und den alten Schriften. Wir tun, was wir für richtig halten. Yoga ist für uns Yoga und nichts anderes. Sanskrit und Chanten gehören dazu. Wir respektieren das alte, authentische. Und vermitteln es als moderne Menschen an moderne Menschen. Yoga ist jetzt. Und die Zeit ist reif.
Unsere Schüler wohnen fast alle rund um unsere Schule herum. Vor und nach den Stunden wird bei uns Tee getrunken und gequatscht. Sie sind Nachbarn, die sich bei uns im Yoga kennenlernen. Oft stellen sie fest, dass sie die gleichen Leute kennen. Oder die gleichen Restaurants mögen. Oder auf der gleichen Schule waren. Wenn sie sich draußen über den Weg laufen, grüßen sie sich. Aus einem Viertel wird eine Community. Weil Yoga tatsächlich verbindet.

Mikrokosmos und Makrokosmos
Was bisher ein Blick auf unsere Mikrokosmos war, kann man sicherlich auf die ganze Stadt, die Region des Rhein-Main-Gebiets, auf ganz Deutschland beziehen: Yoga ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Krankenkassen fördern Yogakurse, Ärzte raten zu Yoga. Die positiven Effekte auf Körper, Geist und Seele werden erkannt und wissenschaftlich erforscht. Yogamatten finden sich in Kindergärten, Schulen (Projektweise in Berlin sogar als reguläres Schulfach in einer Oberstufe), in vielen Firmen, am Flughafen Frankfurt. Der Rest ist der Lauf der Welt: Die Menschen, die Yoga üben, werden feinfühliger, bewusster. Sie verändern ihre Ess- und Interessensgewohnheiten. Mikro zu Makro. Von der eigenen Person zur Umwelt. Man fragt nach Vegetarisch-Veganem und Plastik-Alternativen, die Wirtschaft kommt mit Angeboten entgegen. Mittlerweile sogar im Convience-Regal im Supermarkt – mit „Vurst“ und veganem Aufschnitt produziert von Fleischfabrikanten. Wenn Deutsche etwas machen, dann mit Nachhaltigkeit…Auch der Konsum von anderen Dingen verändert sich : Bio-Kleidung, privater Tauschhandel „Free your stuff“, CO2-Kompensionen im Online-Handel.

Und Yoga boomt weiter. Vielleicht unendlich. Die Frage ist, ob diese Entwicklung, die „Yogaisierung der Gesellschaft“, die Welt verändern kann? Man hat manchmal so den Eindruck. Vieles ist noch im Argen im Makrokosmos. Aber vieles geht jetzt schon in die richtige Richtung. Zumindest im Mikrokosmos.
Andreas und Sybille führen erfolgreich die Hatha Vinyasa Parampara Yogaschule in Mainz und unterrichten seit 2012 Teacher Trainings in ihrer Methode in mehreren Städten Deutschlands.

Ihr Motto: Lineage – Practice – Love.

Danke an Martina, das Spirit Festival Prague und das Spirit Life Magazin für den Support und die Veröffentlichung;-)!